
Über das Projekt
Das Projekt „Youth D.R.A.M.A. – Digital Resilience, Advocacy & Media Awareness“ startet am 01.09.2025 und endet am 31.08.2027. Es wird im Rahmen des Erasmus+ KA220 – Kooperation Partnerschaften im Jugendbereich mit einem Fördervolumen von 120.000 € durchgeführt. youth-drama.eu
Zielgruppe sind junge Menschen – insbesondere junge Menschen mit Migrations- und Minderheiten-Hintergrund – sowie Jugendarbeiter*innen.
Ziele
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Förderung der digitalen Resilienz Jugendlicher: sie sollen gestärkt werden im Umgang mit digitalen Risiken wie Hate Speech, Desinformation oder diskriminierenden Inhalten online.
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Förderung positiver digitaler Bürgerschaft („digital citizenship“): junge Menschen sollen befähigt werden, sich aktiv, kritisch und verantwortungsvoll im digitalen Raum zu beteiligen.
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Weiterentwicklung von Medien- und Informationskompetenz: Jugendliche sollen lernen, digitale Inhalte kritisch zu hinterfragen und eigene Medien-Formate zu erstellen.
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Entwicklung und Pilotierung einer innovativen Methode für die Jugendarbeit: Kombination von digitalen Tools, partizipativen Strategien und Theater- bzw. performativen Techniken, um benachteiligte Jugendliche besser einzubinden.
Aktivitäten
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Training für Jugend-arbeiter*innen: professionelle Qualifizierung sowohl auf internationaler Ebene (z. B. in Portugal) als auch lokal.
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Jugendmobilität: Jugendliche nehmen an einem Mobilitätsprojekt in Deutschland teil. Zusätzliche lokale Workshops und Online-Aktivitäten zielen auf Förderung digitaler Fähigkeiten und Resilienz.
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Digitale Veranstaltungen & Multiplikationsevents: Webinare, Online-kampagnen und abschließende Veranstaltungen zur Verbreitung der Projektergebnisse.
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Erstellung von frei zugänglichen Materialien: z. B. ein „Youth Worker Methodology Training Programme“, ein „Youth Worker Toolkit to Combat Digital Hate, Build Empathy and Digital Resilience“, Performance-Videos und digitale Kampagnen.
Wirkung / Impact
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Junge Menschen aus ethnischen Minderheiten sollen stärker in ihrer digitalen Kompetenz, ihrem gesellschaftlichen Engagement und ihrer Teilhabefähigkeiten gestärkt werden – insbesondere im Hinblick auf Online-Diskriminierung und digitale Ungleichheiten.
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Jugendarbeiter*innen entwickeln interkulturelle und digitale Kompetenzen weiter, sind besser auf aktuelle Herausforderungen der Jugendarbeit vorbereitet und verfügen über skalierbare Methoden zur Anwendung in ihrer Praxis.
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Das Projekt leistet einen Beitrag zu politischen Rahmenbedingungen: z. B. dem Digital Education Action Plan, der European Youth Work Agenda, der EU-Strategie gegen Hate Speech & Desinformation sowie zu den Nachhaltigkeitszielen SDG 4 (Qualitätsbildung) und SDG 10 (Weniger Ungleichheiten).
Partnerorganisationen
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Alrahallah Theater–Berlin e.V. (Deutschland) – Koordinatorin; eine gemeinnützige Kultur- und Bildungsorganisation, die interkulturelles und experimentelles Theater als non-formale Bildungsmethode nutzt, mit besonderem Fokus auf soziale Inklusion und Selbstentwicklung von Menschen mit Minderheitenhintergrund.
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Hanta Educational Services Ltd (z. B. Bildungs-/Trainingseinrichtung) – spezialisiert auf Trainings und Projekte zu Jugendarbeitslosigkeit, digitaler Weiterbildung, sozial-kultureller und demokratischer Inklusion.
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Visual Puppet Theatre Prasin Aloga (Griechenland) – Theaterorganisation mit Schwerpunkt Puppentheater und Training, Nutzung von Theater in formaler und non-formaler Bildung für Selbstentwicklung und gesellschaftlichen Dialog.
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For Citizens (NGO) – arbeitet zu aktiver Bürgerschaft, Demokratie und Menschenrechten; Empowerment von Menschen zur Beteiligung in Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit.
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Youth Vision (Rumänien) – NGO aus ConstanÅ£a, fördert sozio-professionelle Chancen in Zusammenarbeit mit Jugendräten und Gemeinde, mit Fokus auf Jugendpartizipation, soziale Inklusion und Unternehmertum.
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Phoenix Training Centre – führendes Bildungs- & Trainingsinstitut mit innovativen Programmen zur Befähigung von Individuen und Organisationen. youth-drama.eu



